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50 Jahre Jugendrotkreuz - unsere Geschichte

50 Jahre Jugendrotkreuz im Kreisverband Calw e.V. und somit ein halbes Jahrhundert Menschlichkeit, Erste Hilfe und Spaß. Viele idealistische und ehrenamtliche Stunden, Tage und Wochen stecken hinter diesen 50 Jahren.

Wie alles begann…

Am 1. Dezember 1968 wurde in den Räumen des alten Feuerwehrmagazins in Bad Wildbad die 1. Jugendrotkreuzgruppe im Landkreis Calw ins Leben gerufen. Damals – 6 Jahre vor der Kreisreform – erstreckte sich das Gebiet des Landkreises Calw im Norden noch bis Neuenbürg und im Westen bis Loffenau.

Unter der Leitung von Trude Bott aus Bad Wildbad versuchten 8 Jugendliche die Ideen des Roten Kreuzes aufzunehmen und die damit verbundenen Aufgaben in die Realität umzusetzen. Heinz Grammel aus Enzklösterle bildete die „Jugendrotkreuzler“ zu Sanitätshelfer aus.

Über einen kurzen Zeitraum – von 1969 bis 1971 – bestand eine JRK-Gruppe in Oberkollbach, welche sich aber schon bald wegen diversen Meinungsverschiedenheiten wieder auflöste.

Im Jahr 1972 drängten die bis dahin schon 24 Mitglieder des Jugendrotkreuzes im Kreisverband Calw auf die Ernennung eines Kreisjugendleiters. Das Ziel war es, weitere Gruppen im Kreisgebiet zu gründen. Nach mehrfachen Anregungen und Bitten des JRK-Ausschusses stimmte im Juli 1972 der damalige Vorstandsvorsitzende, Herr Lehmann, diesem Vorschlag zu. Daraufhin wurde Karl-Heinz Fröhlich aus Bad Wildbad einstimmig zum Kreisjugendleiter gewählt. Während seiner Amtszeit wurden weitere 7 JRK-Gruppen in 4 Gemeinden gegründet:

  • In Sprollenhaus             (1972 – 1976)
  • in Nagold                      (1972 – 1976)
  • in Beihingen                  1972 mit Unterbrechung bis 1976
  • in Bad Wildbad             1974 eine zweite Gruppe
  • in Nagold                      1974 eine zweite Gruppe
  • in Beihingen                  1974 eine zweite Gruppe
  • in Neuweiler                  1975 – 1976

1973 veranstaltete das Jugendrotkreuz einen Erste-Hilfe-Wettbewerb im Ludwig-Hofacker-Haus in Bad Wildbad. Dies war die erste überregionale Veranstaltung des Jugendrotkreuzes, bei der 100 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg ihren Ausbildungsstand in der Erstversorgung von Verletzten und in technischen Aufgabengebieten testeten.

Das Aufgabengebiet des Jugendrotkreuzes unterschied sich damals nicht wesentlich von den heutigen Aufgaben. Man engagierte sich in der Sozialarbeit (Rollstuhldienst und Altenpflege) sowie im Aufgabenfeld der DRK-Bereitschaften und im Katastrophenschutz.

Im Jahr 1975 war das DRK im Kreisverband Calw in der Lage, sich mit dem Kauf des alten Schulhauses in Beihingen eine Kreissanitätsschule einzurichten. Das Jugendrotkreuz war maßgeblich an der Planung und Einrichtung dieses Hauses beteiligt. Hier sollten die DRKler und JRKler ganze 18 Jahre lang ihr Domizil für Ausbildungen und Freizeittätigkeiten finden, bevor es im Jahre 1993 wieder verkauft wurde.

Als Karl-Heinz Fröhlich nach 5 Jahren sein Amt als Kreisjugendleiter an den Bad Wildbader Eberhard Klein abgab, konnte er auf eine beachtliche Leistung zurückblicken.

Auch in den folgenden Jahren konnte ein ständiger Mitgliederzuwachs verzeichnet werden. Als nächstes wurden die Gruppen

  • in Enzklösterle
  • in Altensteig
  • und Althengstett gegründet.
  • Auch in der Kreisstadt Calw

gab es inzwischen eine Jugendrotkreuzgruppe. Anfang der 80er Jahre wurde das Jugendrotkreuz, welches bis dahin die einzige Jugendhilfsorganisation im Kreis Calw war, sehr stark von Mitgliederabwanderungen geschwächt. Den folgenden Kreisjugendleitern und Stellvertretenden Kreisjugendleitern Siegfried Brenner, Dr. med. Stefan Dietz, Frank Negwer, Dieter Rubak und Dieter Fischbeck gelang es nicht, diese Abwanderungen aufzuhalten. Somit stand 1985 die Jugendarbeit im Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Calw am Scheideweg.

1986 übernahm Günter Klink aus Neuweiler auf Drängen der restlichen Jugendrotkreuzgruppen das Amt des Kreisjugendleiters. Seine Worte bei der Wahl zum KJL waren folgende: „Ich werde versuchen zu retten, was noch zu retten ist, obwohl ich aus beruflichen Gründen nicht die Zeit dafür habe“. Dennoch sollte dies der Beginn einer neuen Ära werden, denn in nur zwei Jahren hatte Günter Klink es geschafft, verantwortungsvolle Gruppenleiter zu finden, die ihn in seiner Arbeit unterstützten. Während seiner Amtszeit wurden die Jugendrotkreuzgruppen in Enzklösterle wieder ins Leben gerufen.

In Bad Herrenalb, Rohrdorf, Schönbronn und Gechingen wurden während dieser Zeit neue Jugendgruppen gegründet.

Nach erfolgreichen 2 Jahren als Kreisjugendleiter übergab Günter Klink sein Amt an Uwe Fassnacht. Es war ganz bestimmt nicht einfach, in diese Fußstapfen zu treten und die begonnene Arbeit weiterzuführen.

Im Jahr 1988 nahm das Jugendrotkreuz KV Calw bei der ersten Hamburg-Ralley teil und ab 1989 fanden regelmäßige Kreisjugendrotkreuz-Zeltlager statt.

Der regelmäßige Treffpunkt des gesamten Jugendrotkreuz im Kreisverband Calw war das Kreisausbildungshaus in Beihingen.

Weitere Gruppen wurden in

  • Schömberg
  • Höfen
  • Simmersfeld
  • und Bad Liebenzell

gegründet.

Am 05.12.1993 feierte das Jugendrotkreuz im Kreisverband Calw sein 25-jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum nahm Uwe Fassnacht zum Anlass und übergab das Amt des Kreisjugendleiters an Siegfried Bösewetter.

1994 - nach nur einem Jahr Amtszeit - übergab Siggi das Amt an Michaela Läpple. Auch sie stand vor der schweren Aufgabe,  den mittlerweile gewohnten Standard zu halten. Neben vielen Kreisaktionen, Wettbewerben und Ausbildungen stand das Jugendrotkreuz im Kreisverband Calw – auch dank des Engagements des JRK-Ausschusses – Ende der 90er Jahre am Höhepunkt seiner Vereinsgeschichte mit 480 Mitgliedern in 21 Jugendrotkreuzgruppen.

Anfang der Jahrtausendwende machte doch der demografische Wandel auch hier nicht halt. Mit Gründung der Ortsvereine im Kreisverband Calw verlagerten sich die Interessen und Mitarbeit der Gruppenleiter zusehends. Auch die Veranstaltungen und  Aktionen der JRK-Mitglieder und Gruppenleiter galten von nun an vermehrt den Ortsvereinen und nicht mehr dem Kreisverband. Dazu kamen verlängerte Schulzeiten und Ganztagesschulen, diverse Ausbildungsreformen sowie die Reizüberflutungen durch neue Medien und Angebote.

Im Jahr 2000 übergab Michaela Läpple das Amt des Kreisjugendleiters an Monika Hätinger. Nach nur einem Jahr Amtszeit wurde Ute Hausmann bis 2005 neue Kreisjugendleiterin. Die mittlerweile nur noch 200 JRK-Mitglieder hieß es bei Laune zu halten.

Im Jahr 2005 übernahm Angela Braun das Amt der Kreisjugendleiterin. Dieses Amt begleitete sie bis zum Jahr 2013. Doch das Unmögliche war nicht mehr möglich zu machen. Wieder wurden die Jugendrotkreuzgruppen sehr stark von Gruppenleiter- und Mitgliederabwanderungen geschwächt, was zur Folge hatte, dass das Jugendrotkreuz mal wieder am Scheideweg seines Bestehens stand. Doch ganz tapfer kämpften alle Beteiligten weiter.

2013 wurde Benjamin Ruttloff in das Amt des Kreisjugendleiters gewählt und baut nach und nach Gruppe für Gruppe wieder auf. Seinem Ziel für die Zukunft, wieder ein sehenswerter Jugendverband im DRK Kreisverband Calw zu bieten, kommt er langsam näher. Mit 6 JRK-Gruppen in

  • Altensteig
  • Bad Herrenalb/Dobel
  • Haiterbach-Beihingen
  • Neubulach 1
  • Neubulach 2
  • und Schömberg

sowie 18 Schulsanitätsdienstgruppen ist der Grundstein gelegt. Die geplanten Neugründungen in

  • Calw
  • Nagold
  • Rohrdorf
  • und Bad Wildbad

befinden sich im vollen Gange. Und so steht der diesjährigen 50-Jahr-Feier nichts mehr im Wege.

50 Jahre Kreisjugendleitung

01.12.1968               Gründung in Bad Wildbad             Trude Bott              

1972-1977                Kreisjugendleiter                            Karl-Heinz Fröhlich

1972-1977                Stv. Kreisjugendleiter                     Ulrike Plappert

1972-1977                Stv. Kreisjugendleiter                     Jürgen Diez

1977-1984                Kreisjugendleiter                            Eberhardt Klein

1977-1984                Stv. Kreisjugendleiter                     Dr. med. Stefan Dietz

1977-1984                Stv. Kreisjugendleiter                     Siegfried Brenner

1984-1986                Kreisjugendleiter                            Frank Negwer

1980-1982                Stv. Kreisjugendleiter                     Dieter Rubak

1984-1986                Stv. Kreisjugendleiter                     Dieter Fischbeck

1986-1987                Kreisjugendleiter                            Günter Klink

1987-1993                Kreisjugendleiter                            Uwe Fassnacht

1987-1990                Stv. Kreisjugendleiter                     Angela Braun

1990-1992                Stv. Kreisjugendleiter                     Siegfried Bösewetter (verstorben)

1993-1994                Kreisjugendleiter                            Siegfried Bösewetter (verstorben)

1994-2000                Kreisjugendleiter                            Michaela Läpple

1994-1996                Stv. Kreisjugendleiter                     Iris Dunkel

1996-2000                Stv. Kreisjugendleiter                     Florian Hammann

2000-2001                Kreisjugendleiter                            Monika Hätinger

2000-2001                Stv. Kreisjugendleiter                     Ute Hausmann

2001-2005                Kreisjugendleiter                            Ute Hausmann

2001-2005                Stv. Kreisjugendleiter                     Angela Braun

2005-2013                Kreisjugendleiter                            Angela Braun

2009-2013                Stv. Kreisjugendleiter                     Anja Mertke

2013-heute               Kreisjugendleiter                            Benjamin Ruttloff

2017-heute               Stv. Kreisjugendleiter                     Dieter Lutz

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